Hotelansiedelung in Brodersby, OT Schönhagen

Die Gemeinde Brodersby beabsichtigt im Ortsteil Schönhagen die Ansiedelung eines 4-Sterne-Hotels zu ermöglichen. Aktuell befindet sich die Gemeinde noch am Anfang der Planungen. 

Am 19.07.2017 hat die Gemeindevertretung Brodersby beschlossen, eine Arbeitsgruppe "Hotel und touristische Infrastruktur Schönhagen" ins Leben zu rufen. Diese wird sich mit den unterschiedlichen Belangen und der Entwicklung der touristischen Infrastruktur beschäftigen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe sind folgende Gemeindevertreter: 
Bürgermeister Schlömer
Peter Kühlcke
Dieter Olma
Elsbeth Müller
Jürgen Thietje

Hotel-Investoren für Schönhagen abgesprungen

Ein Vier-Sterne-Hotel in Schönhagen gehört erst einmal wieder ins Reiche der Träume. „Da hat die Gemeinde eine Riesenchance vertan“, stellte Christian Schlömer, Bürgermeister von Brodersby, fest. Er hatte die Nachricht erhalten, dass das an Schönhagen interessierte Investoren-Konsortium zum Bau eines Vier–Sterne-Hotels mit Wellness und Restaurant seine Bemühungen eingestellt hat. Schlömer: „Die Gemeinde sei zu langsam gewesen, die Zeitschine passte nicht.“

In einem Treffen der Gemeindevertreter und Mitglieder der im Juli gebildeten Arbeitsgruppe zur Hotelansiedlung informierte Dieter Olma Donnerstagabend über den Sachstand. Schlömer und sein Bürgermeistervertreter Olma waren geschockt über den Ausstieg der Investoren. Für ein Ostseebad mit fast 200 000 Übernachtungen im Jahr sei es nicht gut, wenn man die Wünsche der Gäste nach einem Restaurantangebot nicht ernst nehme, so der Bürgermeister. Seitdem das alte Restaurant Seestern 2006 schloss, weise jede Urlauberbefragung als größten Mangel das Fehlen eines Restaurants auf. „Es habe wohl das Gefühl bestanden, dass die Gemeinde das Projekt nicht möchte“, so Schlömer, dabei habe es von Seiten der Landesplanung klare Zeichen gegeben, dass man den Weg der Hotelansiedlung (mit Auflagen) mitgehen wolle.

Ob und wann das Thema Hotelneubau wieder auf die Tagesordnung komme, werde sich zeigen.

(Quelle: SHZ vom 11.11.2017)

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